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Börsenbarometer

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Der Aufbau des Börsenbarometers

Zur Berechnung für das Börsenbarometer werden Kriterien wie Zinsen, Inflation, Devisenverhältnisse, Geldflüsse, Branchen, Intermarketanalysen (Gold, Bonds, Stocks) berücksichtigt.


Für das kurzfristigere Timing fließen Breadthindikatoren, Sentiments und Volumen ein. Die Funktionsweise ähnelt dem sehr bekannten Fear and Greed Index, der von CNNBusiness herausgegeben wird. 

1.

Makroökonmie

2.

Volumenflüsse

3.

Industriegruppen

4.

Sentimentindikatoren

5.

Breadthindikatoren

Warum muss das Börsenbarometer funktionieren?

Es ist eigentlich jedem erfahrenen Investor bekannt, dass die Börse irgendwie mit der Zinsentwicklung oder der Inflation zusammenhängt. Den meisten technischen Analysten ist z.B. auch die Advanced Declines Linie bekannt oder die Sentiment Indikatoren.

Viele versuchen, so wie wir am Anfang auch, die Börseneinschätzung mit einem einzigen Indikator vorherzusagen bzw. einzuschätzen. Das wäre angenehm einfach aber so geht es leider nicht. Mal reagieren die Sentiments zu schnell oder die Zinsen zu spät, sowie ein reiner gleitender Durchschnitt über 200 Tage auch immer zu spät reagieren wird.

Aber, in allen Fällen reagieren die Indikatoren!

Folglich muss das hier vorgestellte Modell funktionieren. Indikatoren reagieren immer! Es wird keinen größeren Crash geben, an dem die Unterindikatoren nicht vorher Alarm schlagen. Der Vorteil der Vielschichtigkeit des W5 Barometers ist, dass es weniger Fehlsignale gibt als wenn die Marktbeurteilung nur auf einem einzigen Indikator beruhen würde.

 

Natürlich wird auch unsere Logik niemals den genauen Kurs von morgen vorhersagen können. Wichtig ist nur, dass die zu Grunde liegende Logik funktionieren muss. Daher vertrauen wir selbst dem Barometer voll und ganz.

Was genau ist der Market Alert Index?

Der MAI variiert zwischen - 3 und 5

Das Börsenbarometer kann zwar verschiedene Werte annehmen aber faktisch wird aus dem Börsenbarometer nur die Information "rot oder grün" verwendet.

Der Market Alert Index wiederum splittet diese 0 oder 1 Information auf.

 

Grün ist sozusagen nicht grün, sondern wird unterschieden zwischen "hellgrün" etc., also verschiedene Abstufungen. So wie wir es brauchen, kann das Barometer das nicht allein schaffen, denn dazu gehört eine weitere Dimension, die Charttechnik.

 

Befinden wir uns z.B. in einem 3 jährigen Bärenmarkt, 40% unter dem Allzeithoch, so ist diese Situation anders zu bewerten als wenn das Börsenbarometer rot zeigt, wir uns aber kurz unter einem Allzeithoch befinden.

Der Market Alert Index verwertet neben den 5 beschriebenen Untersektoren noch eine weitere Dimension, die Charttechnik.

Der Market Alert Index ist auch die Grundlage für die SP500 Strategie. Je nachdem, welche Phase der MAI anzeigt, ist die SP500 Strategie schneller oder weniger reaktiv.

Ein sehr ausgeklügeltes System aber nicht optimiert! Die Stabilität erhält es durch seine Vielschichtigkeit.

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Noch mehr Hintergrundwissen

An dieser Stelle wird beispielhaft dargestellt, wie und welche Indikatoren verwendet werden. Die hier vorgestellten Indikatoren sind als Ausschnitt zu verstehen.

Wie schon erwähnt, arbeitet das Barometer vom Grundgedanken her ähnlich wie der Fear & Gread Index, der  von CNN Business herausgegeben ist. Es werden teils sogar die gleichen Basiswerte verwendet.

Unten angeführt ist eine Auswahl verwendeter Basisindikatoren. Die meisten Basisgrößen müssen aufbereitet werden, um sie innerhalb eines Gesamtsystems nutzbar zu machen.

Zur Nutzbarkeit werden die Rohdaten in Additions-, Percentrank- oder Ratoindikatoren verwandelt.

Volatilität

  • Der Volatilitätsindex (VIX) des Chicago Board Options Exchange (CBOE) ist ein vielbeachteter Indikator, um eine Einschätzung zur vorherrschenden Stimmung am US-Aktienmarkt zu bekommen.

  • Der CBOE Volatility Index (VIX) bezieht sich auf den S&P 500 und drückt die erwartete Schwankungsbreite des Marktes aus.

  • Ein hoher Wert weist auf einen unruhigen Markt hin, niedrige Werte lassen einen eher ruhigen Markt erwarten, der sich ohne große Kursschwankungen bewegen wird.

Volumen

  • Die großen Marktteilnehmer bestimmen den Werdegang der Börsen. Große Teilnehmer bewegen viel Geld und hinterlassen Ihre Spuren in Form von großen Volumen.
    Je mehr Volumen in steigende Aktien fließt, desto stabiler ist ein Aufwärtstrend. In stark fallenden Märkten ist häufig eine Abnahme der Volumen (zuvor extrem hoch) zu beobachten und deutet auf ein bevorstehendes Ende eines Abverkaufs hin.

Stock Bond Ratio

  • Die Stock Bond Ratio misst, ob Geld eher in den sicheren Hafen der Bonds fließt oder in die etwas „risikoreicheren“ Aktien.
    Heutzutage ist fraglich, ob die Bonds tatsächlich sicherer sind als Aktien aber als kurzfristiger Timing Indikator hat dieses von Net Davis Research entwickelte Model durchaus seine Berechtigung.

New Lows

  • Dieser Index stellt die Anzahl der Aktien mit neuen Tiefstständen dar.
    Üblicherweise werden die 52-Wochen Tiefs dargestellt. Es gibt aber auch den 4 Wochen Low Indikator, der die Anzahl der Aktien bemisst, die ein neues 4 Wochen Low gemacht haben.
    Wir verwenden hier das Universum der Aktien im SP500.
    Je weniger Lows gemacht werden, desto stabiler ein Trend.

New Highs

  • Dieser Index stellt die Anzahl der Aktien mit neuen Höchstständen dar.
    Üblicherweise werden die 52-Wochen Hochs dargestellt. Es gibt aber auch den 4 Wochen High Indikator, der die Anzahl der Aktien beziffert, die ein neues 4 Wochen Hoch gemacht haben.
    Wir verwenden hier das Universum der Aktien im SP500.
    Je mehr Hochs gemacht werden, desto stabiler der Aufwärtstrend. Dieser Indikator eignet sich ebenfalls als Übertreibungsindikator. Zuviele neue Hochs ist eher ein Warnsignal.

     

Advance Decline Line

  • Die AD-Linie wird als Zeitreihe der kumulierten täglichen Differenzen zwischen der Anzahl gestiegener und der Anzahl gefallener Aktien berechnet. Damit drückt er im wesentlichen aus, von wie vielen Aktien einen Aufwärtsmarkt „getragen“ wird.
    Ein intakter Aufwärtsmarkt sollte von einer steigenden AD-Line begleitet werden.

Stock above Moving Average

  • Dieser Indikator gibt die Anzahl derjenigen Aktien an, die über ihrem gleitenden Durchschnitt (z.B. 200-Tage-gleitenden -Durchschnitt) liegen.

    Wir benutzen 4 unterschiedliche Indikatoren aus diesem Segment. Wir bemessen die Anzahl der Aktien, die über ihrem 200Tage und über ihrem 50Tage-gleitenden-Durchschnitt liegen.
    Die Werte sind relevant für das Flagschiff, dem SP500 aber auch für den Russell2000.

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Der Beweis:

Herausragende Warnfunktion in der Vergangenheit

Corona Krise 2020

Wie hat sich der Market Alert Index in der Vergangenheit bewährt?

Bisher hat der Market Alert Index in der Vergangenheit jede Krise hervorragend erkannt.

Unfehlbar ist auch der Market Alert Index nicht:

Es kommt vor, dass der Alert Index anschlägt, obwohl im Anschluss kein starker Bärenmarkt folgt. Aber besser vorbereitet zu sein als unter die Räder zu geraten. Niemand wird sagen können, wie schwer sich die nächste Börsenkrise entwickeln wird.

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